Weißt du, ob du in der Tanzszene unsichere Apps oder Websites nutzt?
Wo liegen die Daten deiner Schüler, und wer kommt daran? Was die DSGVO von deiner Tanzschule verlangt und fünf Punkte, die eine App sicher machen.
Viele Online-Tools sind unsicher oder schlecht aufgesetzt. Nutzt du sie auch? Ein Anmeldeformular, das in deinem Postfach landet. Eine Mitgliederliste in einer geteilten Tabelle. Eine App, die ein Bekannter für dich gebaut hat. Eine WhatsApp-Gruppe mit den Telefonnummern all deiner Schülerinnen und Schüler. Kommt dir das bekannt vor? Dann stellt sich die Frage: Weißt du, wo diese Daten gerade liegen und wer darauf zugreifen kann?
Bin ich als Tanzschule für die Daten meiner Schülerinnen und Schüler verantwortlich?
Ja. Wenn du bestimmst, welche Daten du erhebst und wofür, bist du nach der DSGVO verantwortlich. Das bleibt so, auch wenn du ein Tool eines anderen Anbieters nutzt. Geht dort etwas schief, musst du es deinen Schülerinnen und Schülern und der Datenschutzbehörde erklären.
Wo geht es bei den meisten Tanzschulen schief?
Meistens nicht bei der Technik, sondern bei den Unterlagen. Drei Dokumente fehlen oft oder sind veraltet:
- ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem Anbieter, der Daten für dich speichert;
- allgemeine Geschäftsbedingungen, die dazu passen, wie deine Kurse, Abos und Kündigungen funktionieren;
- eine Datenschutzerklärung, die sagt, welche Daten du erhebst und warum.
Bei Baila bekommst du den Auftragsverarbeitungsvertrag und Standard-AGB, die du selbst prüfst und anpasst. Wir helfen dir auch, wenn du unsicher bist, was hineingehört.
Was muss ich tun, wenn doch etwas schiefgeht?
Eine Datenpanne meldest du innerhalb von 72 Stunden der Datenschutzbehörde. Ist das Risiko für deine Schülerinnen und Schüler hoch, informierst du auch sie. Ein gestohlener Laptop mit einer Mitgliederliste oder eine Mail an die falsche Gruppe fällt ebenfalls darunter.
Was macht eine Anwendung sicher und zuverlässig?
Fünf Dinge, und du musst dafür kein Technikprofi sein:
- Du weißt, wo deine Daten liegen, am besten innerhalb der EU.
- Es gibt schriftliche Vereinbarungen: einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem Anbieter, der Daten für dich speichert.
- Nur die richtigen Personen haben Zugriff, und du kannst den Zugriff auch wieder entziehen, wenn eine Lehrkraft aufhört.
- Du verlierst nichts, wenn etwas schiefgeht: Es werden Backups erstellt, und jemand prüft, dass die Wiederherstellung funktioniert.
- Jemand pflegt das Ganze, auch in einem Jahr noch, wenn der Bekannte, der die App gebaut hat, etwas anderes macht.
Wer hat Baila gebaut?
Baila wurde von Value Adding gebaut, einer Entwicklungsagentur mit mehreren Entwicklern. Das geschieht seit 2020 gemeinsam mit Tanzschulen und Veranstaltern. Jeder Teil wurde von Menschen entworfen, geschrieben und getestet, die ihn auch weiter pflegen.
Wurde Baila mit KI gemacht?
Nein, nicht in dem Sinne, dass ein KI-Tool die App zusammengesetzt hat. Die Entwickler nutzen KI aber als Hilfsmittel, um schneller zu arbeiten. Das nennt man AI-assisted Development. Was hineinkommt, wird von einem Entwickler geprüft und mit Tests kontrolliert. Bei Apps, die größtenteils von einem App-Baukasten oder einem KI-Tool erzeugt wurden, kann oft niemand genau sagen, wie die Daten geschützt sind oder was passiert, wenn ein Teil ausfällt. Bei Baila wissen wir das, weil wir es selbst bauen, testen und betreiben.
Warum hält Baila alles in einer Umgebung?
Bei Baila liegen Anmeldungen, Zahlungen, Kurse, Tickets und Kommunikation in einer Umgebung, mit einem einzigen Satz an Vereinbarungen. So müssen eine Tanzschule, ein Veranstalter oder eine Tänzerin keine einzelnen Tools selbst miteinander verknüpfen, und das Risiko bleibt so klein wie möglich. Und wenn du irgendwo nicht weiterkommst, helfen wir dir.
Woran erkenne ich, ob meine aktuellen Tools in Ordnung sind?
Geh die Checkliste durch: sieben Fragen, die du mit Ja oder Nein beantwortest. Du kannst sie nutzen, auch wenn du dich nicht für Baila entscheidest.
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